Familienpraxis Jüchen
 
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Wartezeiten

Wartezeiten sind für alle, auch für uns, unangenehm. Sie entstehen nicht durch unsere Unfähigkeit die Praxis zu organisieren, sondern aus vielerlei Gründen:

Beispielsweise entstehen Wartezeiten dadurch, dass es jemanden so schlecht ging, dass wir diesem Patienten unvorhergesehen viel Zeit widmen mussten. Wir sind bei der Behandlung stets bemüht, das Beste zu geben und jeden Patienten individuell zu behandeln. Wenn Sie einmal unerwartet länger warten müssen, denken Sie bitte daran, dass möglicherweise auch Sie und Ihr Kind einmal auf das Verständnis und die Geduld der anderen Eltern angewiesen sind.

Oft entstehen Wartezeiten auch dadurch, dass Patienten ohne Terminvereinbarung zu uns kommen, sei es weil sie Schwierigkeiten hatten uns telefonisch zu erreichen, oder weil Ihnen die Erkrankung als schwerwiegend erschien. Natürlich untersuchen wir die schwerer erkrankten Kinder zügig. Wir bemühen uns (die aus unserer Sicht) weniger schwer Erkrankten noch in unserer Sprechstunde unterzubringen, die leicht Erkrankten müssen wir z.T. auf den Folgetag vertrösten. Denken Sie also bitte daran einen Termin telefonisch zu vereinbaren, Ihre Wartezeiten verkürzen sich dadurch.

Auch werden oft akut erkrankte Kinder zu den Terminen des Geschwisterkindes mitgebracht ohne einen eigenen Termin für dieses zu vereinbaren. Bei Terminvereinbarung in der Sprechstunde sind dann oft längere Wartezeiten nicht zu vermeiden. Auch für diesen Fall gilt: Vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Termin.

Erscheinen Sie zu spät zu einem Termin, entstehen oft längere Wartezeiten. Wir müssen dann den nächsten freien Termin für Sie reservieren. Gerade Vorsorgeuntersuchungen müssen wir meist verschieben. Das beste Terminmanagementsystem ist bei Unpünktlichkeit zum Scheitern verurteilt. Seien Sie bitte pünktlich!

Übrigens: In den letzten drei Jahren haben wir regelmäßig unsere Wartezeiten (durch Auswertung unserer elektronischen Warteliste) gemessen. Es zeigte sich folgendes Ergebnis:

  • Reduktion der Wartezeiten um 2/3. Mussten unsere Patienten 2006 noch durchschnittlich 25 min warten, so liegt die Wartezeit mittlerweile bei 10 min. Nach 20 min Wartezeit (gemessen ab vereinbartem Termin, nicht ab erscheinen in der Praxis) werden dreiviertel aller Patienten untersucht.
  • Wartezeiten über einer Stunde kommen praktisch nicht mehr vor.
  • In den Sommermonaten kommen ca. 15% viele Patienten vor Ihrem Termin dran.
  • Das ganze sogar unter der Bedingung stark steigender Patientenzahlen: ca. 2900 Patienten betreuten wir im dritten Quartal 2006, im gleichen Quartal 2009 waren es schon 3300 Patienten.


letzte Änderung: 31.12.2009
 
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